St. Marien

Wesenberg

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St. Marien
Hohe Straße 22

17255 Wesenberg

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Architektur

Erbaut: 13.–15. Jh., 1706–15, 1866–68

Architekt:

Baustil: Gotik, Barock, Historismus

Beschreibung

Ältester Teil der Kirche ist der polygonale Chor aus der 2. Hälfte des 13. Jh. Das zugehörige Schiff ist um 1400 durch eine Stufenhalle ersetzt worden, die man zwischen den Chor und den zu Beginn des 14. Jh. aufgeführten quadratischen Turm eingefügte. Die Vorhalle an der Chorsüdseite mit Staffelgiebel ist eine Zutat des ausgehenden 15. Jh. Nach einem Brand erfolgte eine Wiederherstellung 1706–15, der auch die barocke Turmhaube entstammt. Bei einer historistischen Erneuerung 1866/68 wurde die Architektursprache des Außenbaus vereinheitlicht.

Beschreibung 2 ACF

Das freundliche Kircheninnere wird von der spätgotischen Gewölbearchitektur mit rot hervorgehobenen Rippen vor den hellen Wandflächen dominiert. Von der Ausstattung sind das Altargemälde aus dem Jahre 1868 von Carl Wiese mit der Darstellung »Christus in Gethsemane«, die hölzerne Kanzel mit geschnitzten Figuren von 1711, ein geschnitztes Kruzifix von 1736 und die für die Dorotheenstädtische Kirche Berlin gebaute und 1833 nach Wesenberg überführte Barockorgel von Johann Michael Röder aus dem Jahre 1717 besonders bemerkenswert.

Quellenangaben: Dehio Mecklenburg-Vorpommern 2000, S. 675; http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtkirche_Wesenberg

St. Marien Wesenberg: Südwestansicht. Foto: Klaus-Martin Bresgott

St. Marien Wesenberg: Westeingang. Foto: Klaus-Martin Bresgott

St. Marien Wesenberg: Blick zum Altar. Foto: Andreas Schoelzel

St. Marien Wesenberg: Orgelempore. Foto: Klaus-Martin Bresgott