Martinskirche

Kassel

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Martinskirche
Landgraf-Philipps-Platz 2

34117 Kassel

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Architektur

Erbaut: 14.–15. Jh., 1889–92, 1954–58

Architekt:

Baustil: Gotik, Historismus, Moderne

Beschreibung

Die dreischiffige Hallenkirche mit polygonalem Chor und Doppelturmfront wurde ab etwa 1343 errichtet. 1367 konnte der Chor geweiht werden; danach folgte bis zum 1. Drittel des 15. Jh. das Langhaus. Dessen Gewölbe stürzte 1440 zum Teil ein, so dass erst 1462 die Gesamtweihe erfolgen konnte. Die Türme blieben in gotischer Zeit unvollendet. Zum Ausbau des Südturmes in Renaissanceformen kam es 1564/65. Dessen Oberbau wie auch der Nordturm ist ein Werk der Neogotik von 1889–92. Nach Kriegszerstörung 1943 wurde die Kirche Heinrich Otto Vogel 1954–58 zum Teil in modernen Formen wiederaufgebaut. Das betrifft am Außenbau insbesondere die Turmoberteile.

Beschreibung 2 ACF

Das Kircheninnere wird von einer modernen Architektursprache mit Zellengewölben auf dünnen Betonsäulen bestimmt. Nach Vernichtung der historischen Ausstattung sind besonders zahlreiche Grabdenkmäler der Landgrafenfamilie zu erwähnen. Insbesondere ist das Spätrenaissanceepitaph Philipps I. des Großmütigen (1504–1567) und seiner Frau Christina von Sachsen (1505–1549) zu nennen. Die große Orgel in modernen Prospekt schuf 1964 die einheimische Firma Werner Bosch.

Quellenangaben: Dehio Hessen I, 2008, S. 470–472; http://de.wikipedia.org/wiki/Martinskirche_(Kassel)

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