Liebfrauenkirche
Wernigerode
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38855 Wernigerode
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Architektur
Erbaut: 1756-62, 1880
Architekt: Johann Friedrich Heintzmann (1716–1764); Conrad Wilhelm Hase (1818–1902)
Baustil: Barock, Historismus
Beschreibung
Die 1756–62 durch Johann Friedrich Heintzmann (1716–1764) errichtete Querkirche folgt dem Stilideal einer barocken Zentralkirche. Der neogotische Westturm mit den Flügelanbauten ist ein Werk des Hannoveraner Baumeisters Conrad Wilhelm Hase (1818–1902) aus dem Jahr 1880 und ist der einzige ausgeführte Teil einer Neubauplanung.
Der Innenraum wird von der spätbarocken Raumgestaltung mit Brettertonne und zweigeschossigen Emporen im Osten und Westen, dem holzsichtigen Ratsstuhl im Norden sowie der zugehörigen Ausstattung, wie vor allem dem ebenfalls holzsichtigen Kanzelaltar an der südlichen Längswand aus dem Jahr 1762 von Joseph F. Bartoli bestimmt. Die stabwerkverzierte Sandsteintaufe aus dem 1. Viertel des 16. Jh. im Zentrum der Kirche wurde vom Vorgängerbau übernommen. In dem Orgelprospekt von Bartoli aus dem Jahre 1762 erklingt heute den Werk der Frankfurter Firma Sauer von 1883.
Quellenangaben: Dehio Sachsen-Anhalt I, 2002, S. 996f.; http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Friedrich_Heintzmann; http://de.wikipedia.org/wiki/Conrad_Wilhelm_Hase; http://www.sylvestri-liebfrauen-wernigerode.de/02b.php