Dorfkirche Sietow-Dorf
Sietow
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17209 Sietow
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Architektur
Erbaut: 13. Jh., 15. Jh., 18. Jh.
Architekt:
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Beschreibung
Die Baugeschichte der Saalkirche ist noch ungeklärt. Es wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 13. Jh. mit dem eingezogenen Felsteinchor, dem spitzbogigen Triumphbogen und der westlichen Schiffsmauer begonnen. Die Fertigstellung des Schiffs in Backstein mit dem östlichen Blendengiebel erfolgte im 14./15. Jh. Dann kam wohl erst im 15. Jh. der Chorgiebel in Findlingsmauerwerk und Backstein mit doppeltem Zahnfries und rundbogigen Blenden dazu. Aus der gleichen Zeit ist voraussichtlich auch der zurückspringende, untere Teil des Westturms, der auf einem höheren, quadratischen Sockel errichtet wurde Die Glockenstube in Fachwerk mit Spitzhelm stammt aus dem Ende des 18. Jh., nachdem durch ein Unwetter ein Teil des Turms eingestürzt war.
Ein ornamental bemalter, spitzbogiger Triumphbogen trennt die mit Spiegelgewölben eingewölbten beiden Kirchenteile Schiff und Chor voneinander. Ein neugotischer Altar aus der zweiten Hälfte des 19. Jh. ersetzt den ursprünglichen Schnitzaltar. Das Gemälde zeigt Christus und Petrus im See Genezareth und ist ein Werk des Künstlers K. Andrae. Die sich am Triumphbogen befindende, hölzerne Kanzel mit Schnitzmotiven stammt aus der gleichen Zeit. Ein weiteres Bildnis mit einem Eremiten und belehrender Inschrift lässt sich vermutlich dem Ende des 18. Jh. zuordnen. Die Orgel mit dreiteiligem Prospekt wurde 1866 von Friedrich Hermann Lütkemüller erbaut.
Quellenangaben: Dehio Mecklenburg-Vorpommern, 2000, S. 564; http://de.wikipedia.org/wiki/Dorfkirche_Sietow; http://www.kirchentour.de/index.php?site=detail&ID=264; http://www.heimat-mecklenburgische-seenplatte.de/kirchen/kirche-malch/k-sietow/kirche_sietow.htm; http://www.orgelmuseum-malchow.de/orte/sietow.htm